Tipps für Patienten & ihre Angehörigen

Tipps Was tun?
 1 Informieren Sie sich im Internet.
 2 Wenn Sie keinen eigenen PC zu Hause haben, dann gehen Sie in Ihre Stadtbücherei. Viele Städte haben auch eigene Selbsthilfebüros.
 3 Melden Sie sich für die Internet-Diskussionsliste an www.hirntumor.de (Voraussetzung ist allerdings eine eigene Emailadresse)
 4 Nehmen Sie als Angehörige frühzeitig mit einer Selbsthilfegruppe in Ihrer Region Kontakt auf.
 5 Vereinbaren Sie über die nächstgelegene Zweigstelle der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr einen ärztlichen Beratungstemin.
 6 Ihnen als Angehörige kommt eine sehr wichtige Rolle zu: Sie müssen mit den Ärzten zusammen nach den besten Therapien für den Betroffenen suchen,- und die sind häufig schwer zu finden. Scheuen Sie sich nicht, auch mal den Ärzten auf die Füße zu treten.
 7 Legen Sie als Angehörige von Anfang eine Mappe für die Untersuchungs-Unterlagen an. Machen Sie Kopien! Verlangen Sie die Herausgabe der MRT-Aufnahmen - das ist Ihr gutes Recht!
 8 Holen Sie eine ärztliche Zweit- und Drittmeinung ein. Das hat nichts mit Misstrauen zu tun, sondern zeugt viel mehr davon, dass Sie sich aktiv für den Betroffenen einsetzen.
 9 Sie als Betroffener sollten eine Patientenverfügung ausfüllen und mit Ihrem Arzt besprechen. Diese Verfügung sollten Sie anschließend notariell beglaubigen lassen.
10 Nehmen Sie als Angehörige noch während des Klinikaufenhalts des Betroffenen mit dem Sozialdienst der Klinik Kontakt auf, um Betreuungsmöglichkeiten zu erörtern.